ErfahrungenWie arbeitet eine Sexual-, Paar- und Körpertherapeutin in Berlin?
Bei mir reden Sie über das, was Sie belastet, auch über Sex, und zwar so offen, wie es für Sie gerade geht. Viele haben dabei Angst, dass ich bewerte, was sie erzählen, oder es an einem Maßstab messe. Dahinter steckt oft das Gefühl, falsch zu sein und nicht so wie die anderen.
Ich messe Sie nicht an einem Ideal und nicht an meinen eigenen Werten. Ich möchte verstehen, was Ihnen wichtig ist und wo es für Sie schwer wird. Wie Sie leben und denken, bewerte ich nicht. Wie das Ganze organisatorisch abläuft, lesen Sie unter Ablauf & Kosten.

So arbeite ich
Ich achte auf das, was Sie sagen, und auf das, was Ihr Körper dabei zeigt. Was mir auffällt, spiegle ich Ihnen.
Dabei geht es nicht darum, wer recht hat. Wir werden neugierig auf das, was sich lange festgefahren anfühlt: Was steckt hinter dem Streit? Welches Bedürfnis kommt zu kurz? Für vieles gibt es zuerst gar keine Worte. Die suchen wir zusammen.
So kann das klingen:
- „Mir fällt auf, dass Sie leiser werden, wenn es um Ihre eigenen Wünsche geht.“
- „Sie streiten über den Abwasch. Worum geht es dabei eigentlich?“
- „Was passiert gerade in Ihrem Körper, während Sie das erzählen?“
So läuft eine erste Stunde ab
- Ankommen: Wir lernen uns kennen. Sie erzählen, was Sie zu mir führt – so viel oder so wenig, wie sich gut anfühlt.
- Verstehen: Ich stelle Fragen und teile erste Eindrücke. Kommen Sie als Paar, hat jede Seite gleich viel Zeit.
- Spüren: Wenn es passt, lade ich Sie zu einer kleinen Wahrnehmungsübung ein. Mitmachen ist freiwillig.
- Ausblick: Zum Schluss schauen wir, ob wir weiterarbeiten. Entscheiden müssen Sie das nicht sofort.
Was kostet das? Ablauf & Kosten
Was Klientinnen schreiben
Drei Rückmeldungen, die ich nach dem Ende unserer Zusammenarbeit bekommen habe:
„Lieben Dank für die wichtigen Fragen und Gedanken, die Sie mit mir geteilt haben, vor allem aber für die Fragen und Gedanken, die ich mit Ihnen teilen durfte. Vielen Dank für Ihre Distanz und Ihre Empathie, die beide für mich so wertvoll waren. Danke für Ihre Bereitschaft, mich und meine Annahmen zu hinterfragen, ohne sie zu negieren. Dankeschön für Ihre Bestätigung und Ihre Zweifel, fürs Fordern und Seinlassen. Danke!“
„Ich möchte mich sehr bei Ihnen bedanken für die Unterstützung und die Hilfe, die wir bei Ihnen bekommen haben. Ich habe wirklich viele Therapeuten in meinem Leben kennengelernt, aber selten hat mich jemand zutiefst beeindruckt von der Stärke und von der Art zu arbeiten.“
„Ich bin Ihnen sehr dankbar für das therapeutische Begleiten durch meine Probleme und Themen, sodass ich endlich die Sexualität leben kann, die WIRKLICH zu mir passt! Das ist wirklich ein sich so gut anfühlender Meilenstein für mein Leben! Ich bin so froh, dass ich mir da damals endlich Unterstützung gesucht habe und bei Ihnen wirklich eine tolle Therapeutin gefunden habe!!!“
Was ich nicht verspreche
Eine Lösung verspreche ich Ihnen nicht. Was sich für eine andere Person verändert hat, sagt nichts darüber, ob und was sich bei Ihnen verändert. Das kann ich auch vorher nicht sagen. Wie lange Sie kommen, entscheiden Sie. Ich verspreche, ehrlich zu sein und genau hinzuschauen.
Zu diesen Rückmeldungen
Die drei Rückmeldungen auf dieser Seite haben mir Klientinnen nach dem Ende unserer Zusammenarbeit geschrieben. Jede hat schriftlich eingewilligt, dass ich ihre Worte hier zeige. Sie stehen ungekürzt und im Wortlaut da, ohne Namen. Bewertungstexte aus Portalen oder aus meinen Google-Profilen zitiere ich nicht. Bei den Praxen steht nur die Sternezahl aus Google, mit Link zum Profil.
Häufige Fragen
„Ich bin vor dem ersten Termin nervös. Ist das normal?“
Vor dem ersten Termin sind die meisten nervös. Das gehört dazu. Mein Praxisraum ist kein Behandlungszimmer, sondern ein ruhiger, heller Ort zum Reden. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts „richtig“ machen. Sie dürfen einfach kommen.
„Muss ich über Sex sprechen?“
Über Sex zu sprechen, fällt den wenigsten leicht. Bei mir dürfen Sie die Dinge beim Namen nennen – oder erst einmal nach Worten suchen. Es kann um Unlust gehen, um Schmerzen, um eine Affäre oder um Wünsche, die Sie noch nie ausgesprochen haben. Alles, was Sie erzählen, bleibt vertraulich. Warum das Reden über Sex so schwerfällt, lesen Sie im Ratgeber über die Scham, über Sex zu sprechen.
„Was passiert in den weiteren Sitzungen?“
Wir sprechen, ich stelle Fragen, manchmal machen wir kleine Übungen. Ab und zu nehmen Sie eine Anregung für den Alltag mit. Wir schauen auf Muster, die sich wiederholen, und auf Bedürfnisse, die bisher wenig Platz hatten.
„Was, wenn es zwischen uns nicht passt?“
Ob Sie mit mir arbeiten möchten, merken Sie meist schon im Erstgespräch. Offen über Sex und Beziehung zu reden, gelingt nur mit jemandem, dem Sie vertrauen. Warum Sie diese Person selbst wählen sollten, beschreibe ich im Ratgeber zur Wahl der Therapeutin oder des Therapeuten. Andere Praxen, deren Arbeit ich schätze, finden Sie unter Kolleginnen und Kollegen.
Wie fühlt es sich für Sie an?
Schreiben Sie mir ein paar Zeilen, so viel oder so wenig, wie Sie gerade mögen. Ich antworte in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag für ein Erstgespräch.
Lieber direkt?
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